
Früher erfolgte der Zufluss von frischer Luft durch undichte Fenster und Türen, wodurch eine natürliche Lüftung und somit ein Luftwechsel gewährleist wurde. Jedoch war der Zufluss von frischer Luft durch die Undichtigkeiten unkontrolliert, was zu großer Energieverschwendung und hohen Heizkosten führte.
Neueste Baukonstruktionen charakterisiert hohe Dichtheit, was zwar zu Heizkostensenkung führt, gleichzeitig aber den Zufluss von frischer Luft einschränkt. Das Mikroklima in den Wohnräumen wird dadurch deutlich schlechter.
Um ein entsprechendes Mikroklima im Raum zu sichern, muss man einen ständigen Zufluss von frischer Luft gewährleisten. Gleichzeitig wünscht man sich aber niedrige Energiekosten. In der kalten Jahreszeit ist es aber leider nicht möglich, trotz bester Wärmedämmung, Wärmeverluste zu vermeiden. Die Wärme verliert man durch Wände, Fenster, Dach, Fußboden, aber die meiste Menge der warmen Luft (35%) wird durch Lüftungsanlagen abgeführt.
Bei einer richtig funktionierenden Lüftung erfolgt der Zufluss von frischer Luft durch eine Dauerlüftung dank der vorherrschenden Druckdifferenzen vom Innen- zum Außenraum. Die genutzte, warme und feuchte Luft wird nach außen durch die Lüftungskanäle abegleitet.
In der kalten Jahreszeit, sowie bei windigem Wetter, fließt durch die Dauerlüftung viel mehr Luft als bei normalen Wetterbedingungen. Dies bewirkt einen größeren Zufluss von kalter Luft als gewünscht und erforderlich ist. Dadurch kühlt der Raum aus.
Die Leistung der Dauerlüftung V40P ist mit zunehmenden Druckdifferenzen größer, bis sie einen optimalen Wert erreicht. Bei weiter zunehmenden Druckdifferenzen wird der Luftfluss nicht größer, sondern bleibt auf gleichem, optimalen Niveau. So eine Situation wird z.B. bei großen Windgeschwindigkeiten oder in der Winterperiode beobachtet.